Wenn die Wildrose verblüht entsteht aus den Blüten die Frucht der Hagebutte

Jetzt leuchten die Früchte der Heckenrose kräftig in organgerot. Je später du die Hagebutte plückst umso süßer wird sie. Das Fruchtfleisch ist süß und reich an Vitaminen, insbesondere Vitamin C. Kannst du dich noch erinnern, wie wir früher Juckpulver aus den kleinen Nüsschen hergestellt haben?

Die Hagebutte ist sehr vielfältig, ich nehme sie zu Fruchtmus, Marmelade, Likör oder getrocknet als Tee. Bei Nieren- und Blasenleiden unterstützt der Hagebuttentee sehr gut  (Hagebutte hat eine austreibende Wirkung) das gilt auch bei Erkältungskrankheiten. Sie stärkt unser Immunsystem und wirkt bei der richtigen Dosierung auch gegen Herbstmüdigkeit.

Aber wie wird die Hagebutte verarbeitet?

Als erstes werden die juckenden Samen am besten mit einem kleinen Löffel ausgeschabt. Dann gibst du die Hagebutten in Wasser und lässt sie darin 20 Minuten kochen, anschließend abseihen. Wenn du die Habebutte durch die „Flotte Lotte“ drehst bleiben die Härchen und Kerne zurück. Ich verfeinere mein Mus mit etwas Zitronensaft. 1 Eßlöffel von diesem Mus, deckt den Vitamin C Bedarf eines Erwachsenen!

Für die Hagebuttenmarmelade das Hagebuttenmus wie auf der Verpackung vom Gelierzucker beschrieben zu Marmelade einkochen, noch heiß in saubere Gläser füllen und an trüben Wintertagen genießen.

 

 Und für den Likör? Auch die Hagebutten aufschneiden und die Samen raus,  abkochen und dann in 700 ml Korn (oder Wodka, Whiskey…) mit 300 g Kandiszucker und einer Vanilleschote in eine große Schüssel mit Deckel oder ein Einmachglas mit Deckel an einem sonnigen Ort (Fenstersims) 6 Wochen ziehen lassen. Ab- und zu schütteln, damit sich alles gut vermischen kann. Bis zum 1. Advent ist dein Likör fertig!
 
Aus der Hagebutte lassen sich auch tolle Kränze machen, zwischen bunten Blättern oder Fetter Henne und Hortensien – durch ihre leuchtende Farbe ist sie überall ein hingucker.

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